AGENDA

Es gibt Maler, die die Sonne in einen
gelben Fleck verwandeln. Es gibt aber
andere, die dank ihrer Kunst und
Intelligenz einen gelben Fleck in die
Sonne verwandeln können.

Pablo Picasso

Mein Name ist Jessyca, und ich bin Künstlerin.

Am 24. Juli 1978 wurde ich in Kronstadt, einer damaligen ungarisch-österreichischen Monarchie, geboren. Deshalb ist meine Muttersprache Ungarisch.

Als drittes Kind und einziges Mädchen stamme ich aus einer Künstlerfamilie. Mein Vater, Grossvater sowie meine Tante und Onkel waren alle Künstler.

Seit ich geboren bin, ist die Kunst das Hauptthema in unserer Familie. Nicht nur die Malerei, sondern auch Skulpturen und Restaurierungen sind bei uns zentral.

Ich habe immer gezeichnet, seit ich einen Bleistift in der Hand halten konnte. Meine „erste Liebe“ ist eine schwarz-weiss Zeichnung als ich fünf Jahre alt war.

Dank meinem Onkel habe ich schon sehr früh mit Karikaturen angefangen. Später, mit ca. 10 Jahren habe ich es mit der Holzschnitzerei probiert. In der Primarschule waren meine Malereien immer an den Schulzimmerwänden aufgehängt. Natürlich hat sich nicht jede Lehrperson über eine Karikatur gefreut, denn Humor ist ja bekanntlich Ansichtssache. Ab der vierten Klasse habe ich versucht, die Malereien meiner Tante und meines Onkels zu kopieren. Ihre Arbeiten haben mich als „Greenhorn“ inspiriert und mich auf meinem künstlerischen Weg begleitet.

Damals wollte ich Kunst studieren, aber meine Familie hat diesen Beruf als „brotlos“ angesehen. Als Nebenjob wurde die Kunst akzeptiert, aber ich musste eine „anständige“ Ausbildung machen. So habe ich ein Jura Studium absolviert und abgeschlossen.

Heute bin ich glückliche Mutter von zwei wunderbaren Kindern. Ich bin mit meiner Familie in die Schweiz ausgewandert, um meinen Kindern eine bessere Ausbildung im Ausland zu ermöglichen.

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meine Philosophie

Kunst ist der einzige Weg, der mich führen kann und bei dem ich an nichts anderes denke. Dort existiert für mich weder Zukunft noch Vergangenheit. Nur die Gegenwart ist das, was für mich zählt. Kunst ist mein wortloses Gedicht. Ich „male“ oder „bemale“ meine innere Welt. Ich bin die beobachtende Zuschauerin in meiner Welt – das ist das Schönste. Oft musste ich hören, wie einfach es doch für mich sein muss, da ich aus einer Künstler-Familie stamme. Meine Antwort dazu lautete jeweils: „Ich musste 35 Jahre lang üben und üben, damit ich das Gefühl bekam, ein „geborenes“ Talent zu sein.“

Kunst ist kein Hobby, das ich praktiziere, falls das Wetter oder die Zeit es mir erlauben. Kunst findet in meinem Kopf und meinen Augen statt! Durch meine Augen beobachte ich die Welt, ob ich es will oder nicht! Ich bin begeistert von anatomischen Linien. Ob das ein Baby ist, welches in seinem Traum lächelt oder ein Greis mit seinen verrunzelten Händen. Das Leben ist wie ein Regenbogen, und ich liebe jede Nuance davon.

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